Kultur
UNMITTELBAR Ausstellungseröffnung und Daueraustellungen von Merit Esther Engelke
2 Jahre TanzArt ostwest, eine fotografische Retrospektive von Merit Esther Engelke in den Räumen des Technologiezentrums, das ihr seit seiner Eröffnung eine Galerie für Dauerausstellungen von Tanzfotografien bietet.
Zu sehen sein werden die Fotografien, die im Rahmen ihrer Dokumentation der beiden Festivalperioden in Gießen und Mainz entstanden sind: Verschiedene Tanzrichtungen vom klassischen Ballett bis Modern Dance; Kompanien aus dem In- und Ausland; Einzeltänzer und Präsentationen ganzer Kompanien.
Ihre Auswahl war bestimmt von dem Gedanken die Schönheit, Besonderheit und Ausdrucksstärke der Tänzer und Tänzerinnen in Bildern zu zeigen, die durch ihre Komposition und Ausarbeitung für sich stehen können, sodass sich ihre Wirkung auch für ein Publikum entfaltet, das die Aufführung nicht gesehen hat.
Stadttheater Gießen – TanzArt Ostwest 8.05.2005
Auftakt des TanzArt-Festivals, Fotoausstellung und zwei Uraufführungen im TIG
Die Technologie- und Innovationszentrum Gießen GmbH stellte als Gastgeber mit den Räumlichkeiten des Technologiezentrums einen außergewöhnlichen Veranstaltungsort für die dreifache Uraufführung. Das Festival basiert auf dem quasi kostenfreien Austausch von Tänzern und Tanzgruppen, die sich wechselseitig besuchen und in den jeweils anderen Städten auftreten. Angeschlossen haben sich Tanzcompagnien im ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. So haben auch Tanzbegeisterte außerhalb der Metropolen die Chance, hochkarätigen und abwechslungsreichen Tanz zu sehen, für den sie ansonsten weite Wege in Kauf nehmen müssten. Eröffnet wurde das Festival mit einer Ausstellung mit Tanzfotografien von Merit Esther Engelke. Die Tanzcompagnie Gießen gestaltete das Festival mit zwei Uraufführungen. „Ophelia Pi“ ist ein Einpersonenstück, das von der Choreografin Miranda Clikson selbst getanzt wurde. In einem lang gezogenen Kellerraum gab es dann die zweite Darbietung mit dem Titel „Blanche“. Das Leben in einer Künstlerwohngemeinschaft (WG), exemplarisch auf einen Tag beschränkt, wurde tänzerisch und spielerisch von fünf Mitgliedern der Gießener Tanzcompagnie dargestellt. In witzigen Szenen wurde die eigentliche Distanzlosigkeit thematisiert, die Menschen mit WG - Erfahrungen vertraut sein dürfte. Sowohl tänzerisch, als auch schauspielerisch lieferte das Ensemble eine beeindruckende Leistung ab.
Beeindruckende Ausstellung mit Fotografien des Kölners Dieter Bröhl im Technologie und Innovationszentrum
Am Donnerstag, den 10.02.2005, eröffnete der in Köln lebende Dieter Bröhl eine dreiteilige Ausstellung seiner Bilder im Foyer des Technologiezentrums. Inhaltlicher Schwerpunkt seiner Arbeiten sind Menschen im sozialen Umfeld. Er produziert Reportagen und macht Landschaftsaufnahmen in aller Welt. Der erste Teil der Ausstellung befasste sich mit DDR-Fotos, die direkt nach dem 3.10.1990 entstanden. Der 2.Teil befasste sich mit Landschaftsfotos und Aufnahmen von Menschen der USA. Der dritte Teil enthielt preisgekrönte Wettbewerbsbeiträge. Hier offenbarte sich Bröhls verspielte, originelle und improvisatorische Seite. Insgesamt war es eine sehenswerte Ausstellung von Dieter Bröhl.
Skulpturenpark im Europaviertel Gießen
Die 4 Arbeiten der Bildhauer Stefan Pietryga, Thomas Duttenhoefer, Roland Meyer-Petzold und Olaf Beck bilden zusammen einen Kosmos. Sie sind ein Beispiel für die Umwidmung eines ehemaligen Kasernengebäudes in ein Gelände der kreativen Gedanken. In den Arbeiten der Künstler sind in einer großen Vielfältigkeit und in einer wunderbaren Anschauung unterschiedliche Materialien und Vorstellungswelten zum Ausdruck gebracht.
Alle Arbeiten berücksichtigen den Park als Erholungsraum für die Menschen. Die Besichtigung dieses Kunstortes, hinter dem Technologiezentrum der TIG GmbH, lohnt sich auch für Kunstfreunde und nicht nur für Anlieger und Arbeitende.

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